Vida Celular

Alles über die besten Handys

Das US-Handelsministerium veröffentlichte Neuzugänge auf die sogenannte Entity List, eine Liste ausländischer Unternehmen und Einrichtungen, die von der US-Regierung als verdächtig eingestuft werden. Diesmal beschlossen die USA, neben mehreren anderen Unternehmen, DJI, ein chinesisches Unternehmen, das als größter Drohnenhersteller der Welt bekannt ist.

Dies sind sicherlich schlechte Nachrichten für jedes Unternehmen auf der Liste, wie zum Beispiel Chinesischer Chiphersteller SMIC, die ebenfalls in diesem Update enthalten ist. Denn die Entity List legt fest, wer einem bestimmten Handelsverbot unterliegt, da die dort aufgeführten Unternehmen daran gehindert werden, Geschäfte mit amerikanischen Unternehmen zu tätigen und dadurch erheblich geschädigt werden.

Gründe für das Verbot

Die US-Regierung behauptet, DJI sei wegen Menschenrechtsverletzungen gesperrt worden. Dies ist sicherlich ein unerwarteter Grund, wenn man bedenkt, dass die Aufnahme in die Liste in der Regel auf angebliche Bedrohungen der nationalen Sicherheit durch ausländische Unternehmen zurückzuführen ist. Tatsächlich sind sowohl SMIC als auch Huawei wurden mit dieser Begründung in die Liste aufgenommen.

Grund für das Verbot von DJI in den USA war offenbar die Beteiligung des Unternehmens an der Lieferung von Drohnen an die Polizei in Xinjiang, einer Region, die in zahlreiche Kontroversen verwickelt ist. Menschenrechtsverletzungen. In den Worten des Bureau of Industry and Security des US-Handelsministeriums hat DJI „den Export chinesischer Waren erleichtert, die repressiven Regimen auf der ganzen Welt geholfen haben.“

Tatsächlich wurde die Vereinbarung zwischen DJI und der chinesischen Polizei von seinem ehemaligen Marketingdirektor David Benowitz in einem Tweet widerrufen:

Zusammenfassend lässt sich aufgrund der Vielzahl der Beweise erkennen, dass es sich hierbei nicht um eine unbegründete Anschuldigung handelt, auch wenn diese aus geopolitischer Sicht dennoch hinterfragt werden kann.

Darüber hinaus wurde dem Unternehmen vorgeworfen, der chinesischen Regierung bei der Sammlung genetischer Informationen geholfen zu haben. Dieser Vorwurf ist jedoch unwahrscheinlich. Zumindest ist er unwahrscheinlicher als der vorherige, da es dafür keine konkreten Beweise gibt.

Es ist unklar, was dies für DJI in den USA bedeuten wird, obwohl nicht damit zu rechnen ist, dass seine Produkte dort verboten werden. Wie bereits erwähnt, ist es wahrscheinlich, dass das Unternehmen keinen Handel mit den USA treiben kann, aber damit endet das Verbot auch schon.

Über Drohnen-DJ