Im Zuge Macht verlassenDie Trump-Regierung kündigte eine Sanktion an, die Chinas größten Chiphersteller SMIC aus den USA verbannt. Neben SMIC (Semiconductor Manufacturing International Corporation) wurde auch der Ölproduzent CNOOC auf die schwarze Liste der Unternehmen des asiatischen Landes gesetzt.
Diese Liste ist geworden ein Kopfzerbrechen für den nächsten Präsidenten, Joe Biden, Entschlossenheit. Es sei daran erinnert, dass die Verwicklung der Trump-Regierung in SMIC nichts Neues ist. Bereits im September hatte die Trump-Regierung zuerst bedroht und dann auferlegten Beschränkungen zu SMIC.
Nach ReutersDie Trump-Regierung hat bereits 35 Unternehmen auf die schwarze Liste gesetzt, die „Gefahren für die nationale Sicherheit“ aus den gesamten Vereinigten Staaten verbannt. Da ihnen künftig keine Geschäftsbeziehungen mit nordamerikanischen Unternehmen mehr möglich sein werden, könnte dies SMIC, das auf Ausrüstung von US-Unternehmen angewiesen ist, ins Wanken bringen.
Darüber hinaus verhindert die Beschränkung, dass Anleger im Land ab 2021 Aktien und Anleihen dieser Unternehmen erwerben können.
SMIC und chinesische Regierung reagieren auf Sanktionen gegen Unternehmen
Vertreter von SMIC reagierten auf die Sanktionen, die sowohl den Chiphersteller als auch andere chinesische Unternehmen vom US-Territorium ausschließen. In einer offiziellen Presse- und Markterklärung erklärte das Unternehmen, es lehne die Entscheidung entschieden ab, da sie ein grundlegendes Missverständnis der US-Regierung hinsichtlich der Endnutzung seines Geschäfts und seiner Technologie widerspiegelt.
Die chinesische Regierung ging noch weiter und bezeichnete die Haltung der USA als „missbräuchlich“. Pekings Vertreter forderten: „Die USA sollten aufhören, die Konzepte nationaler Macht und nationaler Sicherheit zu missbrauchen, um ausländische Unternehmen zu unterdrücken.“
Die Auswirkungen der Entscheidung waren unmittelbar und schädlich für SMIC. Die Aktien des Unternehmens schlossen am Freitag auf dem lokalen Markt mit einem Rückgang von 5,4 Prozent – ähnlich wie bei Huawei, als der Smartphone-Hersteller im Fokus der Sanktionen und Drohungen der Trump-Regierung stand.
Auch TikTok-Besitzer hat Probleme
ByteDance, Eigentümer der App TikTokByteDance wiederum hat bis Freitag Zeit, das Verbot zu umgehen. Die Entscheidung wurde dem Unternehmen über das Committee on Foreign Investment in the United States (CFIUS) mitgeteilt. In dem Dokument heißt es: „Das US-Finanzministerium gewährte ByteDance eine einwöchige Fristverlängerung vom 27. November bis zum 4. Dezember, um dem Unternehmen Zeit zu geben, einen überarbeiteten Vorschlag zu prüfen, den das Komitee bereits erhalten hat.“
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