Zoom erstellt Funktion zum Unterbrechen von Meetings und zum Ausschalten von Trollen
Ein ständiges Problem für Benutzer von Zoom scheint mit einem aktuellen Update sein Ende gefunden zu haben: Die Videoanruf-App verfügt jetzt über eine Funktion zum Unterbrechen des Meetings und zum Entfernen störender Benutzer, wie zum Beispiel des „lustigen“ College-Kollegen, der den Unterricht gerne mit zufälligen Geräuschen oder unangemessener Musik stört.
Die Tage des Zoombombings sind gezählt
Die Aktionen dieser Trolle haben sogar einen Namen: „Zoombombing“. Dabei handelt es sich im Grunde genommen um den Akt, andere Teilnehmer einer Besprechung durch lustige Aktionen zu stören, zumindest in den Augen der Person, die sie ausführt (und niemand sonst). Mit dem Update verhindert Zoom nun, dass diese Personen einen Videoanruf übernehmen. Darüber hinaus können Sie das Meeting nicht nur vorübergehend unterbrechen, sondern auch problematische Profile entfernen und dem Unternehmen melden.
Während eines laufenden Meetings können Moderatoren und Miteigentümer im Sicherheitsmenü die Option „Teilnehmeraktivitäten aussetzen“ aktivieren. Bei der Verwendung werden sämtliche Anmerkungen, Bildschirmfreigaben, Audio- und Video-Streamings sowie Aufzeichnungen gestoppt, sodass der Störfaktor entfernt werden kann. Zoom bietet diese Option standardmäßig sowohl für kostenlose als auch für zahlende Benutzer an. Darüber hinaus ermöglicht das Unternehmen auch das Teilen eines Screenshots mit Informationen zum „Klassenclown“, um dessen Profil zu melden.
Darüber hinaus können auch diejenigen, die keine Moderatoren oder Miteigentümer des Meetings sind, unachtsame Benutzer über dasselbe Menü wie oben beschrieben melden. Damit dies möglich ist, müssen Videoanruf-Moderatoren diese Option jedoch zunächst über das Sicherheitsmenü aktivieren. Von dort aus wird der gleiche Prozess wie bei der ersten Methode befolgt: Zoom kann die Funktion nutzen, um den Benutzer zu sperren, der umgehend gemeldet wird.
Update kann nun installiert werden
Das Unternehmen sagt, dass Das Update ist jetzt verfügbar für die mobilen und Desktop-Apps von Zoom, die Webversion erhält es „in den kommenden Tagen“.
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