Anwendungen 27 April 2021

Spotify startet Podcast-Abonnement über Anchor, um herauszufordern Apple

27 April 2021

A neue Version von Apple Podcasts kam mit iOS 14.5, und es sieht so aus, als ob die Konkurrenz in diesem Rennen nicht zurückbleiben wird: Spotify heute gestartet ein Update, mit dem Sie exklusive Podcasts abonnieren können, mit Direktzahlungen an Inhaltsersteller. Die Funktion wird über Anchor verfügbar sein, eine vom Streaming-Dienst erworbene Podcast-Plattform, die die Veröffentlichung spezieller Episoden auf dieser und anderen Audioprogrammplattformen ermöglicht.

Das Update ist nicht gerade neu, da das Unternehmen an so etwas arbeiten vor einiger Zeit. Der Unterschied liegt in der Strategie, die viel aggressiver ist: Für die nächsten zwei Jahre verspricht Spotify, dass 100 % der Gewinne aus Podcast-Abonnements (ohne Online-Transaktionsgebühren) an die Urheber gehen. Ab 2023 wird die Plattform zusätzlich zu diesem Betrag eine Gebühr von 5 % einführen. Zu Vergleichszwecken Apple Podcasts behalten 30 % des Betrags ein.

Zum Start seines Podcast-Abonnementdienstes hat Spotify 12 Inhaltsersteller ausgewählt, die exklusive Inhalte in seinen Feeds veröffentlichen sollen. DER National Public Radio (NPR) veröffentlicht ab dem 4. Mai fünf werbefreie Sendungen für Abonnenten. Abonnement-Inhalte sind am Plus-Symbol (+) neben der Folge zu erkennen.

Die nicht-musikalische Seite des Inhalts

Mit rund 155 Millionen Abonnenten erst letztes JahrSpotify investiert stark in die Schaffung eines Ökosystems, das seinen Zuhörern die nicht-musikalische Seite der Macht näherbringt. Das Unternehmen gab rund eine halbe Milliarde Dollar für den Erwerb von Podcast-Plattformen aus Anker und Gimlet, zusätzlich zum Kauf des Audio-Werbeproduzenten Megaphone.

Alle drei Unternehmen sind in die Content-Erstellungsplattform von Spotify integriert. Zielgruppen-Netzwerk. Die Idee scheint darin zu bestehen, einen weiteren Monetarisierungskanal für Podcast-Ersteller anzubieten, der ähnlich funktionieren würde wie Youtube-Anzeigen.

Über Reuters

Bild: Christina Morillo/Pexels/CC

Lies auch