LG wurde benachrichtigt Procon-SP hat sich mit der Aufgabe befasst, einige offene Punkte nach der Ankündigung der Schließung der Mobilfunksparte des Unternehmens zu klären. Am Donnerstag (15.) bestätigte die Agentur den Eingang der Antworten des südkoreanischen Unternehmens. Viele davon waren nicht sehr zufrieden.
Zweite Aussage veröffentlicht auf der Procon-WebsiteDie Erklärungen waren nicht zufriedenstellend und die Agentur wird den Hersteller erneut belasten, damit die nun verwaisten Kunden hier in Brasilien nicht ohne Hilfe dastehen.
„Die Klarstellungen deuten darauf hin, dass dem Verbraucher ein Schaden entstehen könnte. Procon wird das Unternehmen auffordern, sein Verhalten anzupassen und einen angemessenen Serviceplan vorzulegen, der den Verbraucherschutzbestimmungen entspricht“, kommentierte Fernando Capez, Geschäftsführer von Procon.
Was will Procon von LG?
Das Inspektionsteam von Procon gab bekannt, dass LG erneut eine klarere Stellungnahme zum Kundenserviceplan der Marke verlangen werde. Verbraucher sollen erfahren, wie lange sie Support erhalten, wo sie Reparaturen durchführen lassen können und wie lange die von ihnen gekauften Smartphones voraussichtlich halten werden.
Nach Ansicht der Regulierungsbehörde kann die bloße Schließung einer Sparte, insbesondere einer so wichtigen wie der Mobilfunkbranche, eine Reihe von Problemen nach sich ziehen. Aus diesem Grund hat Procon bei seinen Anfragen und Analysen bei LG sehr sorgfältig vorgegangen.
LGs Antworten
Bezüglich des Serviceplans erklärte LG laut Procon, die Kunden weiterhin zu versichern, ohne jedoch anzugeben, wie lange. Genau dieses Fehlen einer Frist störte Procon. „Bei der Einstellung der Aktivitäten in diesem Segment muss der Lieferant den Zeitraum festlegen, in dem er den technischen Support aufrechterhält“, so die Agentur.
Auf die Frage nach der Nutzungsdauer der Geräte erklärte der Elektronikhersteller Vida útil dos equipamentos lediglich, dass „die Antwort auf diese Frage von mehreren mathematischen Unbekannten und der Durchführung künftiger multidisziplinärer technischer Studien abhängt“. Für Procon ist diese Position unvorstellbar. „Die Frage zielte darauf ab, die geschätzte Nutzungsdauer der getesteten technischen Eigenschaften der Produkte unter normalen Nutzungsbedingungen zu klären.“
33 Smartphones in den letzten Jahren verkauft
Nach Angaben des Unternehmens wurden in den letzten drei Jahren in Brasilien 33 verschiedene Smartphone-Modelle verkauft. LG legte Procon außerdem eine Liste mit sieben Adressen autorisierter technischer Supportzentren im Bundesstaat São Paulo sowie den Kundendienstkanälen vor. Die Regulierungsbehörde bewertete die Antwort in diesem Punkt als zufriedenstellend.
Es wurden keine Klauseln erwähnt, die Procon in den Handbüchern der LG-Smartphones als „missbräuchliche Inhaltsklauseln“ identifizierte. Dazu gehörten der Haftungsausschluss des Unternehmens im Produktlieferprozess und die Erlaubnis zur Weitergabe von Kundendaten. Beides verstieß daher gegen den Verbraucherschutzkodex.
Auf seiner offiziellen Website erklärt LG, dass „strategische Partner, Agenten, Marketingfachleute und andere Parteien Zugriff auf die personenbezogenen Daten der Nutzer haben könnten“. Procon wiederum behauptete, die Weitergabe sensibler Daten verstoße gegen den Kodex und werde dieses Verhalten daher zur genaueren Analyse an die Prüfstelle weiterleiten. Auf Anfrage von VC konnte die Pressestelle von Procon weder angeben, wann LG erneut benachrichtigt würde, noch die Frist für die erneute Verteidigung des Unternehmens festlegen.
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