Anwendungen 7 April 2021

Twitter wollte Clubhouse kaufen, aber die Gespräche sind Berichten zufolge abgekühlt

7 April 2021

Twitter verfügt mittlerweile über Spaces, eine eigene kleine Ecke für Audio-Räume auf der Microblogging-Plattform, doch beinahe wäre es in eine andere Richtung gegangen. Laut Quellen der Agentur Bloomberg Nachrichten, Twitter wollte Clubhouse im Dezember 2020 kaufen und erwog, ein Angebot von 4 Milliarden US-Dollar (22,52 Milliarden R$, in direkter Umrechnung) zu machen, selbst mit der Datenschutzprobleme aus der Audio-App.

Die Quellen baten um Anonymität, da sie den angeblichen Verhandlungen sehr nahe stehen – und auch, weil die bloße Kaufabsicht als Privatsache behandelt wurde. Ihnen zufolge scheinen die Gespräche jedoch abgekühlt zu sein, und niemand weiß, ob die Idee irgendwann wieder aufgegriffen wird.

Gerüchten zufolge wollte Twitter Clubhouse kaufen, doch die Gespräche scheiterten. Im Bild: Die Clubhouse-App auf einem Smartphone

Gerüchten zufolge wollte Twitter Clubhouse kaufen, die Gespräche kamen jedoch nicht zustande (Bild: Boumen Japet/Shutterstock)

Laut Bloomberg begann Clubhouse nach dem Stocken der Gespräche zu prüfen, ob es nicht sinnvoller wäre, nach Investitionen zu suchen, um Kapital in der Nähe des vorgeschlagenen Wertes aufzutreiben – wozu es bisher nicht gekommen ist.

Es ist wahrscheinlich, dass alle Gespräche über die Übernahme von Clubhouse durch Twitter nun praktisch beendet sind. Seit Ende 2020 arbeitet das soziale Netzwerk mit der Vogelmarke an Spaces, eine eigene Audio-Raum-Funktion und die Erstellung von Online-Radios. Gerüchten zufolge Facebook prüft derzeit die Entwicklung einer ähnlichen LösungDasselbe gilt für LinkedIn (Microsoft) und Slack (Salesforce) sowie Spotify, laut Olhar Digital.

Mittlerweile erfreut sich Clubhouse wachsender Beliebtheit: Seit seiner Einführung im Jahr 2020, also vor knapp einem Jahr, die Audio Rooms App Die App hat sich einen Namen gemacht und etabliert sich als weitere Plattform, über die Unternehmen mit ihren Zielgruppen kommunizieren können. Unternehmen wie Pernod Ricard (mit dem gleichnamigen Cognac), Restaurant Brands International (zu dem unter anderem Burger King, Popeyes und Tim Hortons gehören), Hollywood-Schauspieler und -Schauspielerinnen sowie Influencer aus anderen sozialen Netzwerken und Technologieunternehmen haben bereits eigene Räume in der App erstellt oder sind dabei, diese zu erstellen.

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