Google Play Store schränkt die Anzeige von Apps ein, die von anderen installiert wurden
Es ist nicht nur die Apple Das Unternehmen denkt mit jedem Update über Sicherheits- und Datenschutzlösungen für Benutzer nach. Aufgrund der Pandemie hat Google eine Weile gebraucht, um eine neue Richtlinie für Play Store-Apps umzusetzen, hat aber ein Datum festgelegt, ab dem die Möglichkeit, dass Apps alle anderen auf dem Smartphone des Benutzers installierten Apps entdecken, beendet werden soll.
Die neue Funktion betrifft Apps, die für Android 11 entwickelt wurden. Die Nutzung der Funktion „QUERY_ALL_PACKAGES“ wird ab dem 5. Mai eingeschränkt. Bis dahin konnten Entwickler, die diese API in ihre Apps implementiert hatten, eine vollständige Liste der auf dem Gerät installierten Software abrufen. Dieser Vorgang kann jedoch, wie bisher, auch ohne jegliche Begründung erfolgen, sofern der Nutzer ihn in den Berechtigungs-Popups beim Ausführen der App autorisiert.
Ausnahmen natürlich
Ab nächstem Monat gilt die allgemeine Regel: Niemand kann sehen, was der Nutzer installiert hat, mit Ausnahmen. Apps, deren Funktion ausschließlich davon abhängt, können bei Google eine Ausnahmegenehmigung beantragen. Beispielsweise könnte ein Speichermanager einen Sonderzugriff anfordern, um den Speicherplatzbedarf von Apps zu berechnen, sie nach Größe aufzulisten usw. Das gilt auch für Antivirenprogramme und andere Softwarekategorien.
Eine Ausnahme wird es auch für Banking-Apps geben und digitale GeldbörsenDies liegt daran, dass die Sicherheitsfunktionen dieser Anwendungen Bedrohungen durch Apps erkennen können, die der Benutzer über den Play Store installiert hat. Das wäre nicht beispiellos. Malware gelangt über den offiziellen Store googeln.
Für den Nutzer ändert sich jedoch wenig bis gar nichts. Das Wichtigste für den Verbraucher ist, dass eine neue Sicherheitsfunktion eingeführt wird, die seine persönlichen Daten besser schützen soll. Dies wird jedoch eine weitere Herausforderung für die Entwickler einiger Anwendungen darstellen. Kürzlich Apple bereitete einigen von ihnen Kopfschmerzen, indem es ankündigte, dass es keine Personalisierung von Anzeigen mehr ohne Zustimmung des Nutzers erlauben würde, was zu einer große Reibereien mit großen chinesischen Unternehmen.
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Bild: Thomas Deco/Shutterstock