Mit Google Messages können Sie Nachrichten und Bilder auf Android als Favoriten markieren
Google Messages (oder Messages), die SMS-App und Androids Standard-Messaging-System, ermöglicht es Nutzern, Fotos und andere Inhalte, die zuvor in Konversationen gesendet wurden, als Favoriten zu markieren. Diese Funktion, die bei WhatsApp und anderen Messengern nicht gerade neu ist, wird in einem parallelen Update für die App verfügbar sein und sollte in den kommenden Wochen für alle verfügbar sein.
Sobald der Nutzer die Nachricht als Favorit markiert, wird sie oben im Hauptbildschirm der App im Feld „Markiert“ angezeigt – genau wie Favoriten in Google Drive. In dieser App ist der Nachrichtenfilter oben in der Benutzeroberfläche neben den Feldern „Bilder“, „Videos“, „Standorte“ und „Links“ verfügbar.
Die Option, Nachrichten als Favoriten zu markieren, wurde mit den Sommer-Updates von Google Messages angekündigt. Um sie zu aktivieren, müssen Nutzer den Inhalt, den sie markieren möchten, gedrückt halten. Der Messenger zeigt ein neues Sternsymbol in der oberen rechten Ecke der App, neben den Funktionen zum Löschen und Kopieren von Nachrichten.
Als Favoriten markierte Nachrichten werden mit einem blauen Umriss angezeigt und sind außerdem in der Bildlaufleiste der Konversation mit kleinen Punkten gekennzeichnet.
An der Spitze des Nachrichtenrennens
Trotz der neuen Funktion für Nachrichtenfavoriten scheint Google Messages Schwierigkeiten zu haben, das Stigma einer notwendigen Android-Bloatware loszuwerden. Da WhatsApp seine Richtlinien ändert, bietet die App zunehmend neue Messaging-Funktionen, wie zum Beispiel Nachrichten planen e Ende-zu-Ende-Verschlüsselung, aber der Weg zur Popularität ist noch lang.
Die Änderung ist eigentlich nicht neu. Die App überarbeitet ihr Kommunikationsarsenal seit 2019, als sie startete RCS senden (Rich Message Service) und Nachrichten über das Netzwerk, und heute setzt es auf die Integration mit dem Google-Paket, zum Beispiel durch die Erstellung von Ereignissen aus Gesprächen.
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Bild: Andrés Rodríguez/Pixabay