Google erklärte heute (24.), in seinem blog, die darauf abzielt, sogenannte Drittanbieter-Cookies in Google Chrome bis 2023 zu eliminieren. Die Initiative ist Teil des Privacy Sandbox-Programms, das die Privatsphäre und Sicherheit bei der Internetnutzung verbessern soll und seit seiner Ankündigung im Jahr 2019.
Obwohl der Vorschlag, Cookies „obsolet zu machen“, bereits bekanntEs gab noch immer weder ein Datum noch einen Zeitplan für das Inkrafttreten der Änderungen. Und die Verzögerung ist laut dem Unternehmen gerechtfertigt. Die Schwierigkeit liege im „Ökosystem“ des Internets, so das Unternehmen. Damit ist wohl vor allem die Zeit gemeint, die Werbetreibende und Entwickler benötigen, um sich an die neuen Funktionen zu gewöhnen.
Neben der Entfernung von Cookies erwähnte Google vier weitere Vorschläge, um das Internet sicher, von insgesamt 30, befinden sich bereits in der Testphase. Doch bevor es soweit ist, möchte Google sicherstellen, dass einige wesentliche Technologien für die Umsetzung des Plans etabliert sind.
Die erste Phase des Zeitplans soll Ende 2022 stattfinden und neun Monate dauern. In der zweiten Phase, die Mitte 2023 beginnen soll, würde Google die Unterstützung von Drittanbieter-Cookies in Chrome endgültig beenden. Und all dies würde laut dem Unternehmen nur drei Monate dauern.
Streit könnte „Ende der Cookies“ in Chrome verzögern
Die schlechte Nachricht ist, dass der Erfolg dieses Zeitplans trotz dieser relativen Geschwindigkeit nicht allein von Google abhängt. Denn der Zeitplan muss von der britischen Competition and Markets Authority (CMA) genehmigt werden, einer britischen Regulierungsbehörde, die sich derzeit in Streit mit Google. Für die britische Stelle ersetzt das Cookies die FloCs, ebenfalls Teil der Privacy Sandbox und für die Durchführung der ersten Planungsphase unerlässlich, würde ein Monopolisierungsmanöver darstellen.
Es ist also möglich, dass Googles gesamte Planung scheitert, wenn sich das Unternehmen und die CMA bis Juli, dem voraussichtlichen Abschluss der Untersuchungen der Behörde, nicht einigen können. Google erklärte jedenfalls, man werde alle über die offizielle Website der CMA auf dem Laufenden halten. Datenschutz Sandbox und Ihr eigenes Blog.
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Bild: Vitaly Vlasov/Pexels