Das brasilianische Fintech-Unternehmen Cora erhält 26,7 Millionen US-Dollar an internationalen Investitionen
Fintech Cora, ein brasilianisches Startup, das Finanzlösungen für kleine und mittlere Unternehmen anbietet, anunciou den Erhalt eines internationalen Beitrags in Höhe von 26,7 Millionen US-Dollar, was in aktuellen Werten etwa 151 Millionen R$ entspricht. Der Betrag ist das Ergebnis einer Investitionsrunde der Serie A unter der Leitung des amerikanischen Fonds Ribbit Kapital, unter Beteiligung Argentiniens Kaszek Ventures (von den Gründern von Freier Markt) und auch amerikanische QED-Investoren e Greenoaks Hauptstadt.
Mit dem erhaltenen Betrag wird die Anfang Cora beabsichtigt, in Technologie- und Produktentwicklung zu investieren, Personal aufzubauen und neue Mitarbeiter einzustellen sowie Kreditvergabetests innerhalb der Plattform zu ermöglichen. Cora plant, sein Team in diesem Jahr von derzeit 110 auf 230 Mitarbeiter zu erweitern. Im Rahmen des Plans zur Erweiterung des Kundenstamms sollen bis 380 2021 Kunden erreicht werden.
Investitionen inmitten der Covid-19-Krise
In der auf Coras Blog veröffentlichten Ankündigung erklärt das Fintech-Team, dass es „in weniger als einem Betriebsjahr gelungen sei, eine Community von fast 60 Unternehmern zusammenzubringen“. Das Startup weist außerdem darauf hin, dass die Investition inmitten der durch die Covid-19-Pandemie ausgelösten Krise erfolgt, die das Umfeld für viele kleine Unternehmen prekär gestaltet. Vor diesem Hintergrund sieht sich das Unternehmen nach eigenen Angaben dazu veranlasst, „noch verantwortungsvoller und flexibler zu handeln“.
Letztes Jahr erhielt Cora Zentralbanklizenz Um ein Finanzinstitut zu werden, begann das Unternehmen, digitale Konten, Visa-Debitkarten, gebührenfreie PIX-Karten und Verwaltungstools anzubieten. Das Fintech-Unternehmen zielt darauf ab, Dienstleistungen wie Überweisungen, Rechnungszahlungen und die Ausstellung von Zahlungsbelegen für kleine Unternehmen mit einem Jahresumsatz von bis zu 5 Millionen Real anzubieten.
In letzter Zeit hat das Startup viel aus seiner Mitarbeiter Partner, wodurch 8 % des Unternehmens mit dem Ziel eines langfristigen Wachstums erworben wurden. Es wurde ein Partnerschaftsmodell eingeführt, bei dem die Mitarbeiter ihre Investitionen zu einem Referenzpreis tätigten, der dem Beitrag von Ribbit Capital und Kaszek Ventures Ende 2019 entsprach. Damals investierten die Fonds 10 Millionen US-Dollar in das Startup.
Über Reuters