Anwendungen 29 Juli 2021

Das Google Drive-Update ändert die Art und Weise, wie einige Dateien freigegeben werden

29 Juli 2021

Google hat mit seinem Sicherheitsupdate für sein Cloud-Speichersystem Drive einen weiteren Schritt unternommen. Dadurch werden die bisher verfügbaren Links zum Teilen von Dateien geändert. Das Unternehmen informiert private und geschäftliche Gmail-Konten darüber, dass sich das Linkformat ändert und einige Uploader möglicherweise den Zugriff auf zuvor generierte URLs verlieren.

Die Maßnahme ist Teil einer Sicherheitspolitik, die angekündigt wurde in Mitte letzter Woche, die bis zum 13. September dieses Jahres automatisch in Kraft treten soll. Am Ende der Benachrichtigung stellt Google einen Link bereit, über den Nutzer prüfen können, welche Dateien aus ihren Uploads bereits betroffen sind.

Das Update ermöglicht es Nutzern, die Freigabelinks von Google Drive zu überprüfen und bietet ihnen zwei Möglichkeiten: das Update auf alle betroffenen Dateien anzuwenden oder es zu entfernen. Durch die Annahme des Updates werden lange URLs deaktiviert und ein Zugriffsschlüssel benötigt. Beim Entfernen von Dateien aus der Liste bleiben die Links unverändert. Nutzer haben außerdem die Möglichkeit, auf jede Datei zu klicken, auf die sie das Update nicht anwenden möchten.

Google empfiehlt, den neuen Standard für Links zu Dateien, die dauerhaft öffentlich zugänglich sind, wegzulassen. Denn die Änderung fügt am Ende der URL ein Passwort ein, den sogenannten „ResourceKey“, eine alphanumerische Zeichenfolge. Dies kann zu einer Sperrung öffentlicher Links führen.

Benutzer behalten den Zugriff auf alte freigegebene Dateien

Das Drive-Sicherheitsupdate entfernt nicht den Zugriff auf zuvor aufgerufene oder über Google-Konten freigegebene Dateien. In der Praxis ändert sich lediglich das Einfügen des ResourceKey am Ende der Links. In Geschäftskonten-Ökosystemen besteht die Möglichkeit, dass jeder Nutzer seine Dateien selbst verwaltet und entscheidet, ob er die Änderung akzeptiert oder nicht.

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