Das soziale Netzwerk Mastodon hat seine App für iOS veröffentlicht. Das Angebot ähnelt Twitter, bietet jedoch eine dezentrale Verwaltung, bei der sich Nutzer registrieren und mit bestimmten Communities interagieren können.
Laut den Machern von Mastodon verwendet Mastodon im Gegensatz zu Twitter und Facebook, wo der Nutzer mit einem großen sozialen Netzwerk verbunden ist, das ActivityPub-Protokoll. Dabei verfügt jede Community über einen eigenen Server, der unabhängige Interaktion ermöglicht, während die Nutzer mit einem zentralen Netzwerk verbunden sind. So kann der Nutzer, wenn er möchte, nur einem bestimmten Kreis angehören und von diesen gesehen werden.
Darüber hinaus garantieren die Macher von Mastodon, dass es sich um eine unabhängige App handelt und die Timeline weder Algorithmen zur Priorisierung bestimmter Veröffentlichungen enthält noch den Nutzern Werbung anzeigt. Diese Einschränkungen hindern Nutzer jedoch nicht daran, Inhalte jeglicher Art zu veröffentlichen, darunter Bilder, Audiodateien, Videos und GIFs.
Laut dem Mastodon-Entwicklerteam wird die iOS-App nicht die Möglichkeit bieten, andere Communities auf ihrer Startseite zu entdecken. Diese Option hängt mit den Nutzungsbedingungen des App Stores zusammen, die Apps mit Inhalten für Personen über 18 Jahren einschränken. Diese Einschränkung betrifft auch andere soziale Netzwerke, wie beispielsweise Discord und das Reddit-Forum-Netzwerk, das Erweiterungen erstellen musste, um NSFW-Beiträge direkt aus dem Browser des iPhones anzuzeigen.
Pläne für Android
Laut Eugen Rochko, CEO und Gründer von Mastodon, plant das soziale Netzwerk, bald eine Android-App zu entwickeln. Die Tatsache, dass die App des sozialen Netzwerks über Open Source-Funktionen verfügt, ermöglicht es Community-Mitgliedern, ihre Community-Clients für Google Play zu erstellen, und es gibt bereits einige Alternativen verfügbar.
Die iOS-Version ist jetzt verfügbar für im App Store herunterladen.
Über The Verge