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Intel gab am Montagabend (26.) bekannt, dass es mit der Produktion von Prozessoren für andere Unternehmen beginnen wird, darunter auch für Konkurrenten wie Qualcomm. Das Unternehmen plant, bis 7 die Führung in der Halbleiterindustrie zurückzuerobern. Dafür lohnt es sich, die klassische x2025-Architektur, die aus den 86er Jahren stammt und in Prozessorkernen wie dem traditionellen Intel Core verwendet wird, aufzugeben und die bereits vorherrschende Arm-Architektur zu übernehmen.

Um an die Spitze der Chip-Herstellung zurückzukehren, eine Position, die derzeit von Samsung und TSMC Intel Corp. (Taiwan Semiconductor Manufacturing Co.), Inc. (Taiwan Semiconductor Manufacturing Co.), Inc. wird fünf Technologien vorstellen, die das Transistordesign verbessern sollen, darunter RibbonFET und PowerVia. RibbonFET ist ein neues Design für Transistorschaltungen, das es Intel ermöglicht, kleinere und leistungsstärkere Chips zu bauen. PowerVia soll dazu beitragen, den Stromverbrauch von Halbleitern zu senken. Beide Technologien werden in Intels 20A-Fertigungsprozess integriert.

Der CEO des amerikanischen Unternehmens, Pat Elsinger, bestätigte zudem, dass das Unternehmen im Jahr 2025 eine effizientere Fertigungstechnik einführen werde. Diese nennt sich Extrem-Ultraviolett-Lithografie (EUV), eine Technologie, die die Herstellung schnellerer und präziserer Prozessoren ermöglicht.

Partnerschaften mit Qualcomm und Amazon und Änderungen bei der Knotenbenennung

Intels erste Kunden in der neuen Phase sind bereits große Namen: Qualcomm und Amazon. Qualcomm wird voraussichtlich den Intel 20A-Prozess in seine Chips integrieren, während Amazon die Packaging-Technologie des amerikanischen Unternehmens zur Herstellung von Chipsätzen nutzen wird. „Wir haben viele, viele Stunden intensiver technischer Zusammenarbeit mit diesen ersten beiden Kunden verbracht“, sagte Elsinger während der Präsentation.

Es ist jedoch noch unklar, welche Qualcomm-Prozessoren tatsächlich von Intel produziert werden. Derzeit verlässt sich Intel auf Samsung, um einige seiner Snapdragon-Prozessoren herzustellen. Ob Intel diese Aufgabe nun vom südkoreanischen Hersteller übernimmt, ist ein Rätsel – es ist erwähnenswert, dass das kalifornische Unternehmen zuvor umwarb die Apple die Herstellung von A- und M-Chips zu übernehmen.

Intel hat auch die Benennung seiner Prozessorknoten geändert. Bisher wurden Prozesse nach der Transistorgröße benannt. Um mit anderen Fabriken konkurrieren zu können, wechselt das Unternehmen nun zu einer „industrieüblichen Bezeichnung“. Intels 7-nm-Prozessknoten wird beispielsweise Intel 4 heißen, während der Enhanced SuperFin-Prozess zu Intel 7 wird.

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Bild: Pok Rie/Pexels/CC