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Der Kamerahersteller Yongnuo entwickelt eine weitere Kamera mit Android-Betriebssystem, was heutzutage nicht sehr verbreitet ist. Das kürzlich angekündigte Produkt heißt Yongnuo YN455 und ist der Nachfolger des Yongnuo YN450, eine Android-Kamera mit Canon-Objektiven, die 2017 auf den Markt kam. Mit der neuen Version bleibt Yongnuo eines der wenigen Unternehmen auf dem Fotomarkt, das das Betriebssystem noch verwendet.

Abgesehen von der Google-Software ist die YN455 eine Einsteigerkamera mit recht standardmäßigen Spezifikationen. Es handelt sich um ein digitales spiegelloses Modell, d. h. das Licht gelangt direkt vom Objektiv zum Sensor, ohne von einem Spiegel reflektiert zu werden. Das 20-Megapixel-Objektiv nutzt zudem das 4/3-System, das dafür sorgt, dass das eingefangene Licht auf den digitalen Sensor und nicht auf ein adaptiertes analoges Modell gerichtet wird.

Bescheidene Digitalkamera

Es wurde auch bekannt gegeben, was die Yongnuo Android-Kamera im Inneren haben wird. Ihr Prozessor wird ein Snapdragon mit 8 Kernen und einer Taktfrequenz von 2,2 GHz sein. Der Chip soll mit 6 GB RAM laufen, ähnlich wie bei Mittelklasse-Handys. Mit diesen Konfigurationen sollte das YN455 eine gute Leistung für die Verarbeitung hochauflösender Bilder bieten.

Der Touchscreen soll neigbar sein, was dem Fotografen mehr Möglichkeiten bietet, und einen Durchmesser von 5 Zoll haben. Ein weiteres enthülltes Element war der Akku, der eine Kapazität von 4400 mAh haben wird, genau wie der Galaxy Z-Falt 3Der interne Speicher wurde nicht bekannt gegeben, aber er sollte dem microSD-Eingabestandard zum Speichern von Fotos entsprechen.

Trotz des Misserfolgs seiner anderen Android-Kameras investiert Yongnuo erneut in das Betriebssystem. Die YN455 soll zu einem Preis von rund 600 US-Dollar auf den Markt kommen, was ohne Steuern und Gebühren 3116 R$ entspricht. Und sie ist nicht allein, die deutsche ZEISS, das in Partnerschaft mit dem chinesischen Unternehmen Vivo arbeitete, brachte letztes Jahr ebenfalls eine Android-Kamera auf den Markt, die allerdings zehnmal so viel kostete.

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