Das niederländische Newsletter-Startup Revue gab am Donnerstag (10.) bekannt, dass es ein Integrationssystem mit Twitter testen wird. Dabei wird den Profilen der angeschlossenen Nutzer ein Abonnement-Button auf der Plattform hinzugefügt. Revue wurde im Januar dieses Jahres von dem amerikanischen Unternehmen übernommen.
Revue ermöglicht seinen Nutzern – hauptsächlich Schriftstellern und Journalisten –, sowohl kostenlose als auch kostenpflichtige Newsletter über die Plattform zu verwalten und zu versenden. Mit der Ankündigung vom Donnerstag wird die Funktion bald auch auf Twitter verfügbar sein, zunächst jedoch nur auf die Nutzer der niederländischen Plattform. „Wir möchten Autoren die Möglichkeit geben, ihr wachsendes und engagiertes Twitter-Publikum in Newsletter-Abonnenten zu verwandeln“, erklärte das Unternehmen in einer Erklärung auf dem sozialen Netzwerk.
https://twitter.com/revue/status/1403019143486521344?s=20
Eine Betaversion der Funktion zeigt, dass Nutzer Zugriff auf eine Leseprobe des Autoren-Newsletters erhalten, sobald sie dessen Twitter-Profil besuchen. Nach Bestätigung des Abonnements versendet Revue den Newsletter an die mit dem Nutzerkonto verknüpfte E-Mail-Adresse. Ein Twitter-Sprecher erklärte gegenüber Mashable, dass der Dienst zunächst für die Web- und Android-Version und etwas später für iOS verfügbar sein wird. „Wer Newsletter auf Revue hat, kann diese Funktion direkt in Revue aktivieren, und wer das Twitter-Profil des Autors besucht, kann sich direkt anmelden“, fasste er zusammen.
Zum Zeitpunkt Ankündigung der ÜbernahmeTwitter erklärte, die Integration mit Revue biete Autoren und Content-Erstellern eine neue Möglichkeit, mit ihrem Publikum in Kontakt zu treten. Der Ehrgeiz, in den Newsletter-Markt einzusteigen, ist nicht nur auf das Unternehmen aus San Francisco beschränkt; auch Facebook bereitet sich darauf vor, die Einführung einer ähnlichen Plattform, das Bulletin, in den kommenden Monaten.
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Bild: Maksim Ilyahov/Unsplash/CC