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A Rohstoffknappheit Der Chipmangel, der bereits als globale Krise im Smartphone- und sogar im Fahrzeugsegment gilt, dürfte so schnell nicht enden. Diese beunruhigende Beobachtung machte Pat Gelsinger, CEO von Intel, während einer virtuellen Sitzung auf der Computex-Messe in Taipeh.

„Obwohl die Branche Schritte unternommen hat, um kurzfristige Engpässe zu beheben, könnte es noch einige Jahre dauern, bis das Ökosystem die Engpässe bei Gießereikapazitäten, Substraten und Komponenten behebt“, kommentierte er. in einem Interview mit Reuters.

Zu den von Gelsinger genannten Maßnahmen zur Bewältigung der Beschränkungen gehört auch eine von Intel selbst ergriffene Maßnahme. Das Unternehmen kündigte im März eine Investition von mehr als 100 Millionen R$ (20 Milliarden US$) Erweiterung der Chip-Produktionskapazität durch den Bau zweier neuer Produktionseinheiten in Arizona, USA.

„Wir planen, an weitere Standorte in den USA und Europa zu expandieren, um eine sichere und nachhaltige Halbleiter-Lieferkette für die Welt zu gewährleisten“, bekräftigte der CEO. Auch das Weiße Haus hat sich vor kurzem positioniert, in einer Durchführungsverordnung, in der es sich verpflichtet, Pläne zur Beendigung der weltweiten Chip-Versorgungskrise auszuarbeiten.

Betroffene Produkte

Die globale Chipkrise bedroht nicht nur die Produktion von Notebooks, Desktops oder Geräten mit Intel-Produkten. Unternehmen wie Qualcomm, TSMC, Xiaomi, Apple und Samsung haben die direkten Auswirkungen des Prozessormangels bereits zu spüren bekommen.

Im Mai meldete Samsung beispielsweise Lieferverzögerungen bei zwei Modellen seiner „A“-Reihe, die mit Snapdragon 720G und 750G ausgestattet waren, aufgrund von Engpässen. Auch die Xbox Series X und die PlayStation 5 sowie Nvidias neueste GPUs waren betroffen, und wenn sie endlich auf Lager sind, sind sie meist zu sehr hohen Preisen erhältlich.

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Bild: Jeremy Waterhouse/Pexels/CC