Google I/O startete heute (18.) und mit ihm wurden viele neue Funktionen für die Software-Suite des Unternehmens aus Mountain View angekündigt, darunter Google Photos, das eine Personenanimationstool mit künstlicher Intelligenz erstellt. Dies ist eine weitere Funktion, die die App vorschlagen sollte, wenn sie kompatible Fotos für diese Montage findet.
Der neue Effekt ist eine Weiterentwicklung der 3D-Fotoemulation Die Anwendung wurde letztes Jahr eingeführt und konnte Bildern den Anschein von Bewegung verleihen, selbst wenn eine Person oder ein Haustier objektiv statisch war. Mit der neuen Funktion kann Google Fotos eine sehr realistische Animation erstellen, wenn es zwei einigermaßen ähnliche Fotos erkennt, die kurz nacheinander aufgenommen wurden.
Der Algorithmus nutzt beide Aufnahmen, um das Wichtigste in der Szene zu erkennen – in diesem Fall eine Person. Anschließend misst die mathematische Berechnung die Entfernung der Position der Person in den Aufnahmen 1 und 2. Mit diesen Informationen erstellt die künstliche Intelligenz von Fotos dann eine bewegte Animation, wobei synthetische Frames den Übergang zwischen den Originalfotos füllen.
Verfeinerte Sammlungen und Erinnerungen
Dies ist eine weitere neue Funktion, die mit der Zeit in den Erinnerungen der App erscheinen wird und somit unabhängig vom Wunsch des Nutzers ist, diese Kreationen zu erstellen. Neben Animationen soll Google Fotos – zu Beginn der zweiten Jahreshälfte – besser segmentierte Sammlungen und Erinnerungen zeigen, da es nun Objekte, Farben und andere Elemente, die in Bildern vielleicht nicht im Vordergrund stehen, aber einen bestimmten Bedeutungszusammenhang offenbaren, besser identifizieren kann.
Anzeichen dafür, dass die App bereits leistungsfähiger wurde, kamen mit den jüngsten Sammlungen von Bars, Fußballfelder, und andere. Für die kommenden Monate verspricht das Unternehmen weitere, traditionellere Kollektionen, beispielsweise für religiöse und festliche Anlässe wie Diwali, das chinesische Neujahrsfest, Chanukka und andere.
Ohne dem zu begegnen, was du nicht willst
Eine weitere Neuerung für alle, die gerne in Google Fotos-Erinnerungen stöbern, betrifft sensible Inhalte in diesen Rückblicken: Ein Update ist bereits verfügbar, mit dem sich bestimmte Fotos aus dieser Inhaltssegmentierung entfernen oder einfach verhindern lassen, dass Personen oder Haustiere darauf erscheinen. Laut dem Unternehmen kann dies Menschen in schwierigen Zeiten der Trennung, Trauer und Transgender-Personen helfen, unerwünschte Inhalte nicht erneut anzuzeigen. Dies geschieht so, dass die Sicherung des Dienstes nicht beeinträchtigt wird.
Google begründet die Einführung dieser neuen Funktionen mit der Aussage, dass „Fotos eine Möglichkeit sind, in Verbindung zu bleiben“, und verweist damit auf die Covid-19-Pandemie. Eine weitere wichtige Information, die das Unternehmen bei der Entwicklung der neuen Tools preisgab, betrifft die Zahlen von Google Fotos.
Vier Billionen noch nie gesehene Fotos
Mindestens vier Billionen Fotos, Screenshots und Selfies sind auf dem Dienst gespeichert – und wurden nie wieder aufgerufen. Die Animation von Google Fotos und die neuen Sammlungen bieten Nutzern eine Möglichkeit, diese Erinnerungen zu entdecken, die normalerweise nicht manuell danach suchen würden.
Angesichts der angekündigten neuen Tools ist es wichtig, sich daran zu erinnern, dass der Dienst sehr bald nicht mehr verfügbar sein wird. kostenloser unbegrenzter SpeicherplatzDie neuen Funktionen sind letztendlich für diejenigen attraktiv, die unweigerlich anfangen werden, für einen Speicherdienst zu bezahlen, und natürlich war der Zeitpunkt gut kalkuliert.