Morgen, am 5. Mai, wird das Aufsichtsgremium von Facebook seine endgültige Entscheidung darüber bekannt geben, ob der Account des ehemaligen Präsidenten Donald Trump von der Plattform gesperrt wird. Trumps Account wurde vom sozialen Netzwerk einen Tag nach den Unruhen im Kapitol am 6. Januar, bei denen fünf Menschen starben, „auf unbestimmte Zeit“ gesperrt.
Der Aufsichtsrat fungiert als Oberster Gerichtshof Facebook und Instagram versuchen, die Meinungsfreiheit zu verteidigen, ohne dabei Exzesse zu begehen. Laut seinen Richtlinien kann das Komitee sogar Entscheidungen des Konzernchefs Mark Zuckerberg rückgängig machen.
Der Fall für Trumps Sperre wurde am 21. Januar dem Facebook-Vorstand vorgelegt und sollte ursprünglich innerhalb von 90 Tagen entschieden werden. Doch nach mehr als 9000 Nutzerkommentaren, die der Vorstand prüfen musste, wurde die endgültige Entscheidung getroffen. verschoben in ein paar Wochen.
Facebook hofft, dass Trumps Sperre nicht aufgehoben wird
Als der Fall eingereicht wurde, sagte Nick Clegg, der globale Leiter der Politik von FB, er hoffe, dass das Oversight Board nicht zurücksetzen Trumps Sperre. „Unsere Entscheidung, den damaligen Präsidenten Donald Trump zu suspendieren, fiel unter außergewöhnlichen Umständen: einem US-Präsidenten, der aktiv einen gewaltsamen Aufstand anzettelte, der einen friedlichen Machtwechsel verhindern sollte“, schrieb er auf dem Blog des Unternehmens.
Schon vor seinem Facebook-Ausschluss im Jahr 2020 hatte Trump Zuckerberg persönlich kontaktiert, um Anspruch des Aufsichtsausschusses. Laut einer Quelle des New Yorker war das Problem des damaligen US-Präsidenten mit dem Ausschussmitglied Pamela Karlan, eine Juraprofessorin an der Stanford University. Karlan sagte 2019 in Trumps erstem Amtsenthebungsverfahren aus.
Bislang hat das aus 20 Personen bestehende Oversight Board sieben von neun Entscheidungen der Facebook-Moderatoren zum Verbot von Inhalten aufgehoben.
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Bild: History in HD/Unsplash