Dem chinesischen Handyhersteller Vivo (der keine Beziehung zu dem in Brasilien tätigen Betreiber hat) wurde der Transport seiner Handys in Flugzeugen einer Frachtfluggesellschaft in Hongkong, China, verboten, nachdem er Protagonist eines Großbrand auf einem lokalen Flughafen.
Laut der Zeitung „The Standard“ brach das Feuer kurz nach der Ankunft einer Ladung Vivo-Handys am Flughafen aus. Die Modelle sollten von Hong Kong Air Cargo, einer auf Frachttransporte spezialisierten Tochtergesellschaft von Hong Kong Airlines, nach Bangkok, Thailand, verschifft werden. Nach dem Ausbruch der Handys breitete sich das Feuer auf weitere Pakete aus und erreichte schließlich einen großen Bereich des Flughafens. Laut der Zeitung war ein 24 Meter langer und 12 Meter breiter Bereich vom Feuer betroffen.
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Der Fall wird untersucht
Hong Kong Air Cargo hat derzeit Mobiltelefone verboten von vivo werden in seinem Dienst transportiert, und die Brandursache wird noch untersucht. Die Behörden gehen davon aus, dass Batterien den Brand ausgelöst haben könnten. „Wir haben festgestellt, dass am 11. April eine Warensendung, darunter auch Vivo-Produkte, auf dem Vorfeld des Hong Kong International Airport niedergebrannt ist“, teilte Vivo mit. Android Authority in einer Erklärung. „Wir haben den Vorfall aufmerksam verfolgt und sofort ein Sonderteam eingerichtet, das eng mit den lokalen Behörden zusammenarbeitet, um die Ursache zu ermitteln“, fügte das chinesische Unternehmen hinzu.
Es ist noch nicht bekannt, wie groß der Schaden durch den Brand in den Y20-Geräten bei Vivo sein wird, Gerüchten zufolge wurden jedoch Hunderttausende Geräte zerstört. Ein Beleg dafür ist die Zeit, die die Feuerwehr benötigte, um die Flammen unter Kontrolle zu bringen. Sie brachen um 5 Uhr morgens (Ortszeit) aus und waren erst 40 Minuten später gelöscht. Auf der Landebahn des Flughafens hinterließen sie Narben in einer 12 x 24 Meter großen Fläche.
Die unvermeidlichen Verzögerungen bei der Produktion und Lieferung von Y20 Der indische Markt wird nicht beeinträchtigt, obwohl eine ganze Lieferung von Vivo-Smartphones in Brand geraten ist. Dies ist möglich, weil das Land die Vivo-Modelle, die es verkauft, vor Ort produziert und somit nicht auf Lieferungen aus Hongkong, dem Brandort, angewiesen ist.
Bild: TobiasRehbein (Pixabay)