Eine Untersuchung durchgeführt von Slack Eine Studie ergab, dass 40 % der Befragten lieber ohne E-Mail arbeiten würden, als auf digitale Kollaborationstools wie Zoom und Microsoft Teams zu verzichten. Die Hälfte der britischen Managementfachleute glaubt zudem, dass innerhalb der nächsten drei Jahre eine alternative Form der digitalen Kommunikation E-Mails ersetzen wird.
Laut dem Unternehmen ist der Zeitaufwand für die Verwaltung des Posteingangs das größte Hindernis für die Nutzer. Untersuchungen zeigen, dass Mitarbeiter durch den Einsatz von Collaboration-Tools täglich 81 Minuten sparen. Das entspricht durchschnittlich 6,8 Arbeitsstunden pro Woche.
„Während es in traditionelleren Unternehmen nach wie vor die Standardoption ist, hat die Pandemie die Wahrheit über E-Mail ans Licht gebracht: Es ist ein veraltetes und ineffektives Mittel der Kommunikation am Arbeitsplatz“, sagte Stuart Templeton, Leiter von Slack UK, gegenüber TechRadar.
E-Mail am Arbeitsplatz eignet sich hervorragend für Entscheidungen hinter verschlossenen Türen und verbirgt wichtige Informationen vor denjenigen, die sie am dringendsten benötigen. Die Zeiten, in denen man in langen E-Mail-Threads in Kopie gesetzt wurde, sind gezählt, und dafür können wir alle dankbar sein.
Fortschritte in der Geselligkeit
Einer der Vorteile von Kollaborationstools wie Slack oder Microsoft Teams besteht laut der Studie darin, dass Mitarbeiter auch in einer virtuellen Umgebung engere Freundschaften schließen können. Die Studie fügt außerdem hinzu, dass solche Dienste den Nutzern helfen, einen besseren Kontakt zu ihren Vorgesetzten zu pflegen.
Dennoch scheint ein Arbeiten ohne E-Mail in weiter Ferne zu liegen, da E-Mails nach wie vor die einzige Form der seriösen oder offiziellen Kommunikation am Arbeitsplatz sind. Die Mehrheit der befragten Nutzer (54 %) reserviert informelle Chats für digitale Tools, und 80 % senden lieber einen Witz oder ein GIF über Slack.
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Bild: Solen Feyissa/Unsplash/CC