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Microsoft anunciou dass der Microsoft 365 Multi-Geo-Datenstandortdienst in Brasilien angekommen ist. Die Initiative zielt darauf ab, Unternehmen zu unterstützen, die eine lokale Datenspeicherung benötigen, um die Gesetzgebung bestimmter Länder einzuhalten.

Mit dem Ausbau von Allgemeine Datenschutzgesetze (LGPD) die Entstehung von Länder, die spezifische Gesetze schaffen deren Ziel die Sicherheit ihrer Bürger ist. Die Europäische Union beispielsweise verlangt nicht, dass Unternehmensdaten auf ihrem geografischen Territorium gespeichert werden, verlangt jedoch, dass die Art und Weise ihrer Verarbeitung ihren Protokollen entspricht.

Länder wie Russland verlangen jedoch, dass sich die Datenbanken großer Unternehmen auf ihrem geografischen Territorium befinden, sodass sie gesetzlichen Bestimmungen unterliegen und einer leichteren lokalen Aufsicht unterliegen. Und hier kommt die Microsoft 365 Multi-Geo-Lösung ins Spiel, ein Dienst zum Speichern Ihrer Unternehmensdaten in anderen Ländern.

In der Praxis ändert der Dienst nichts an der Erfahrung derjenigen, die diese Daten verwenden. Der Zugriff erfolgt weiterhin über die Cloud über Dienste wie Exchange Online, OneDrive for Business und SharePoint Online. Microsoft stellt jedoch sicher, dass eine Kopie der erforderlichen Daten auf Servern im angegebenen Land gespeichert ist.

Der Dienst funktioniert nicht als VPN

Auch wenn es um die Verkürzung von Entfernungen geht, stellt Microsoft klar, dass es sich hierbei nicht um einen Dienst handelt, der die Leistung der Dateiübertragung steigern soll (wie etwa die AWS-Server von Amazon) oder die Verbindungsentfernungen verkürzen soll (wie etwa ein VPN). Es handelt sich um einen Datenspeicherdienst für rechtliche Zwecke für Unternehmen.

Laut Microsoft ist der Geolokalisierungsdienst zur Datenspeicherung neben Brasilien auch in Australien, im asiatisch-pazifischen Raum, Kanada, der Europäischen Union, Frankreich, Indien, Deutschland, Japan, Südkorea, Norwegen, den USA, den Vereinigten Arabischen Emiraten, Südafrika und der Schweiz verfügbar.

Die Gesetzgebung in Brasilien ist noch unklar

Trotz dieser Fortschritte kommt die brasilianische Polizei im Vergleich zum Rest der Welt immer noch langsam voran. Im Basistext wird die Verpflichtung zur Speicherung der Daten auf Staatsgebiet nicht ausdrücklich erwähnt. Theoretisch ist es Sache der Nationalen Datenschutzbehörde (ANPD), diese Punkte festzulegen. leider ist es nicht gemacht.

Wenn die ANPD beginnt, ähnliche Forderungen zu stellen wie etwa Russland, müssten ausländische Apps wie Tinder, Facebook und Twitter sowie andere Technologieunternehmen ihre Daten hier speichern und dabei Dienste wie Microsoft 365 Multi-Geo nutzen.