Twitter scheint in die Fußstapfen von Facebook und YouTube zu treten und führt Superfollows ein, eine Premium-Option des Dienstes, die es Benutzern ermöglicht, zusätzliche Inhalte von ihren bevorzugten Inhaltserstellern zu erhalten. Auf einer Aktionärskonferenzgab der Dienst bekannt, dass Follower durch ein monatliches Abonnement auf exklusive Tweets eines Benutzers zugreifen, exklusive Newsletter erhalten, an einer Community auf der Plattform teilnehmen und auf weitere Vorteile zugreifen können.
Genau wie beim YouTube-Programm zur Unterstützung von YouTube-Erstellern wird jedes Profil ein eigenes Abonnement haben – mit anderen Worten: Diese neue Funktion wird für Twitter-Nutzer, die „Super-Follower“ vieler Accounts sein wollen, nicht gerade günstig sein. Im Beispiel von Twitter scheint ein Account 5 US-Dollar (27 R$) für den Service zu verlangen. Ersteller, die ihr Profil monetarisieren möchten, können jedoch niedrigere oder höhere Beträge wählen. Das soziale Netzwerk gab auch nicht bekannt, wie hoch der Prozentsatz der Einbehaltung in diesem Prozess sein wird.

Zusätzlich zu den Superfollows kündigte Twitter die Schaffung von Communities auf der Plattform an, zusätzlich zu den Communities, die von Künstlern und Influencern monetarisiert werden. Diese Funktion scheint die Einführung von Gruppen mit robusteren Veröffentlichungstools anzudeuten, wie es bereits bei Facebook der Fall ist. Im Gegensatz zum Topic-Tool sollen Communities Räume sein, in denen ein Tweet veröffentlicht werden kann, ohne in der herkömmlichen Timeline zu erscheinen. Für keine dieser neuen Funktionen wurde ein Starttermin genannt.
Twitter will mehr Geld

Während die neue Funktion von den Nutzern als eine neue Möglichkeit für Content-Ersteller interpretiert werden kann, ihre Kanäle zu monetarisieren, ist der Grund für Twitter, mit Superfollows eine mutige Strategie umzusetzen, sicherlich der Wunsch, Umsatz steigern der Plattform. CEO Jack Dorsey hat über neue Strategien für über den Verkauf von Werbung hinaus im Dienst.
Darüber hinaus könnte die Idee das Nützliche mit dem Angenehmen verbinden. Sollte sie sich durchsetzen, könnte sie die Vorherrschaft von Patreon und anderen Influencer-Fundraising-Plattformen bedrohen und einige Produkte dazu zwingen, sich neu zu erfinden, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Es bleibt abzuwarten, ob Twitter dies eifrig tun wird und ob die Öffentlichkeit diese neue Idee begrüßt.
Über The Verge
Bild: Brett Jordan/Pexels