Carl Pei hat einen beeindruckenden Lebenslauf: Er ist Mitbegründer von OnePlus, einem chinesischen Unternehmen, das viele Jahre lang Flaggschiffe entwickelte, und arbeitet heute mit einem größte Auswahl von Produkten. Vor kurzem er schuf nichts, sein neues Technologieunternehmen, das den Kauf von Essential bekannt gibt.
Für alle, die es nicht mehr wissen: Essential war ein Smartphone-Hersteller (kein Plural), der von Andy Rubin, ehemals bei Google, gegründet wurde. Er brachte das PH-1 auf den Markt, ein Smartphone, das durch seine Kombination aus Einfachheit und Qualität Aufmerksamkeit erregen sollte. Bis zur Schließung des Unternehmens im Jahr 2020 zeichnete sich das Gerät durch die rekordverdächtige Geschwindigkeit beim Empfang von Android-Updates aus. In dieser Hinsicht waren ihm nur Googles eigene Pixel-Geräte voraus.
Das britische Amt für geistiges Eigentum hat den Verkauf des Unternehmens an Nothing bestätigt. Bis dahin hatte sich das Unternehmen darauf beschränkt, den Markt darüber zu informieren, dass sich das Unternehmen auf intelligente Geräte konzentrieren werde, und Pläne für einige Bluetooth-Kopfhörer bekannt gegeben.

Nichts: Was kommt als Nächstes?
Die Expertise von Carl Pei in diesem Segment dürfte bei vielen Verbrauchern spannende Erwartungen wecken. Der Geschäftsführer hat sich nach Bekanntwerden der Übernahme allerdings noch nicht geäußert.
Es ist erwähnenswert, dass Audioprodukte komponieren eine der Frontlinien von NothingEssential hatte diesbezüglich ehrgeizige Pläne für den Gadget-Markt. Das GEM Phone sollte ein exzentrisches Aussehen haben, vor allem weil das von Andy Rubin gegründete Unternehmen auf ein intensiveres Sprachnavigationserlebnis setzen wollte. Es wäre nicht verwunderlich, wenn die Übernahme des Unternehmens durch Carl Pei durch die von Essential entwickelten Technologien stark gefördert worden wäre.
Mit der Übernahme von Essential durch Nothing dürfte das Unternehmen mittel- oder langfristig den Smartphone-Markt anvisieren. Ob dabei auch alte Projekte von Essential ans Licht kommen, ist schwer zu sagen.
Über 9to5Google