Twitter startete mit einem kostenlosen Modell mit Anzeigen im Feed, doch das könnte sich bald ändern. Laut Informationen von wird erwartet, dass kostenpflichtige Inhalte über Abonnements verfügbar werden. Bloomberg.
Das Problem des aktuellen Modells scheint darin zu liegen, dass es nicht so schnell wächst wie die Konkurrenz. Investoren könnten Twitter daher dazu drängen, neue Wege der Monetarisierung zu erschließen. Dem Bericht zufolge gibt es einige Alternativen zum Monetarisierungsmodell des sozialen Netzwerks. Keine davon scheint jedoch darauf ausgerichtet zu sein, Twitter vollständig kostenpflichtig zu machen.
Es wäre eine weitere Premium-Version. Ein Abonnement-Inhaltsformat. Eine weitere Alternative ist ein spendenbasiertes Modell, ähnlich wie es bereits auf Plattformen wie YouTube e TwitchDabei konnten Benutzer kleine Spenden an Inhaltsproduzenten leisten und erhielten im Gegenzug Zugriff auf einige exklusive Inhalte.
Tweetdeck bezahlt?
Andererseits ist es möglich, dass Twitters neues Monetarisierungsmodell nicht unbedingt den Zugang zu exklusiven Inhalten für Abonnenten oder Spender vorsieht. Das beliebte und von Unternehmen häufig genutzte Tool TweetDeck, mit dem sich Tweets planen und überwachen lassen, könnte zur Umsatzsteigerung kostenpflichtig werden.
Eine weitere Alternative besteht darin, kostenpflichtige Funktionen direkt auf Twitter zu integrieren. Beispielsweise Schaltflächen zum Rückgängigmachen des Sendens eines Tweets, zusätzliche Anpassungstools für das Profil oder sogar die gewünschte Schaltfläche zum Bearbeiten von Tweets. Letzteres ist tatsächlich die häufigste Beschwerde der Nutzer der App seit ihrer Einführung im Jahr 2007.
Das Abonnementmodell scheint am wahrscheinlichsten. Bruce Falck, Leiter für Umsatzprodukte bei Twitter, erklärte in einer Mitteilung: „Wir [Twitter-Führungskräfte] sind zwar vom Potenzial [eines Abonnementmodells] begeistert, es ist jedoch wichtig, klarzustellen, dass wir gerade erst anfangen, die Idee zu prüfen, und nicht erwarten, dass neue Modelle im Jahr 2021 signifikant profitabel sein werden.“
Bild: Claudio Schwartz / Unsplash