In einer außerordentlichen Sitzung am heutigen Montag (01.) hat der Vorstand Die Nationale Telekommunikationsagentur (Anatel) hat die Genehmigung verschoben der Bekanntmachung von 5G-Auktion nachdem der Präsident der Organisation und einer der Berater darum gebeten haben, das Dokument einsehen (d. h. überprüfen) zu dürfen. Bis zum 24. Februar muss über das Thema erneut abgestimmt werden.
Stadtrat Carlos Baigorri, der die Mitteilung vorlegte, konnte sich bei der Genehmigung des Dokuments auf die Unterstützung zweier weiterer Stadträte verlassen. Das Ergebnis deutet darauf hin, dass dem Vorschlag zugestimmt werden sollte, die Stellungnahme von vier weiteren Vorstandsmitgliedern steht jedoch noch aus.
„Diese Technologie 5G birgt großes Potenzial für Störungen in der Telekommunikationsbranche. „Es ist ein großartiges Zeitfenster der Möglichkeiten, das sich hier bietet“, sagte Baigorri.
„Die Bedeutung dieser Auktion ist mir völlig klar. Ich erkenne an, dass die vom Berichterstatter vorgeschlagenen Neuerungen legitim sind, aber einige davon waren nicht auf dem Radar und bedürfen weiterer Überlegungen“, erklärte der Präsident des Unternehmens, Leonardo Euler, als er beschloss, die Genehmigung zu verschieben.
Über die Auktion
Anatel beabsichtigt, die Auktion durchzuführen 5G in Brasilien im ersten Halbjahr dieses Jahres. Die Neuigkeit ist, dass die Huawei muss zur Teilnahme berechtigt sein. Präsident Jair Bolsonaro deutete sogar an, dass er das chinesische Unternehmen blockieren würde und damit in die Fußstapfen von Donald Trump in den USA treten würde. Doch angesichts der Niederlage der Amerikaner und des Drucks der Kommunikationsunternehmen sollte die chinesische Version freigegeben werden.
Die Verhandlungen sollen sich auf vier Bänder in den Frequenzen 700 MHz, 2,3 GHz, 3,5 GHz und 26 GHz erstrecken. Am umstrittensten ist dabei 3,5 GHz, wo im Land das Satellitenschüsselsignal betrieben wird. Wer das Band erwirbt, muss daher an einigen Standorten in die Verteilung von Ku-Band-Antennen investieren, die in einem anderen Band betrieben werden. Insgesamt sind nur bei der 26-GHz-Variante keine Investitionen in Verbesserungen in anderen Segmenten erforderlich. Dies sollte in großen städtischen Zentren zum Einsatz kommen.
Etwas Ähnliches geschah mit dem 4G-Netzwerk. Damals befand sich auf einem der Bänder auch die analoge Fernsehfrequenz, und es mussten Konverter verteilt werden, um diejenigen zu versorgen, die kein Signal hatten.
Eine weitere Voraussetzung für den Erwerb des 3,5-GHz-Netzes ist die Schaffung einer exklusiven Netzinfrastruktur für Behörden.
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