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Smartphones, Heimroboter und sogar selbstfahrende Autos verfügen alle über einen LiDAR-Scanner. Aber wissen Sie, was das bedeutet? Das Akronym „Light Detection and Ranging“ steht für eine Scanmethode, bei der Laser zur Entfernungsberechnung und zur Erstellung einer genauen Darstellung der Umgebung eingesetzt werden.

Wie funktioniert ein LiDAR-Scanner?

Ein LiDAR-Scanner sendet Laserlicht aus und berechnet anschließend die benötigte Zeit und Entfernung bis zum Erreichen eines Objekts. Im Grunde ähnelt er einem lichtbasierten Radar, liefert aber sehr genaue Messwerte des gescannten Objekts. Der englische Begriff selbst spielt auf die Kombination der Wörter „Light“ und „Radar“ an. Der Unterschied besteht in der deutlich höheren Genauigkeit, sodass LiDAR in der Praxis nicht nur die Entfernung, sondern auch die Form von Objekten messen kann.

Bis vor kurzem war diese Technologie aufgrund der hohen Produktionskosten eher im militärischen und wissenschaftlichen Bereich verbreitet. Der Preis der Ressource ist jedoch im Laufe der Zeit erschwinglicher geworden, und Unternehmen haben verschiedene kommerzielle Einsatzmöglichkeiten für LiDAR gefunden. LiDAR wird auch in Anwendungen im Bereich Augmented Reality (AR) eingesetzt. Die Technologie eignet sich hervorragend für AR, weshalb Apple LiDAR-Scanner in ihre iPhone 12 Pro und 12 Pro max.

LiDAR wurde von Apps wie TikTok verwendet, um Filter in AR die Lichtlesungen nutzen, um Effekte in die Umgebung zu projizieren. Es ist sehr wahrscheinlich, dass auch andere Apps von der Popularität dieser Technologie profitieren werden.

Genauere Messwerte

Es sei daran erinnert, dass LiDAR nicht der erste Lichtscanner auf dem Markt ist. Andere Sensoren, die auf Time-of-Flight-Telemetrie basieren, wurden bereits entwickelt, wie zum Beispiel die ToF-Sensoren des Galaxy S20 und Galaxy S20+ von Samsung. Der Unterschied besteht darin, dass die Lesegeräte dieser Smartphones Infrarotstrahlen nutzten. Das Lesen wurde jedoch durch eine spezielle Anwendung unterstützt, Schnelle Messung, nächste vorinstalliert auf S20, S20+, S20 Ultra, S10 5G und Note 10+.

Stattdessen sendet der Scanner ein Raster von Laserstrahlen aus, die sich über die Umgebung projizieren. Da die Lichtstrahlen nicht nur zurückgeworfen, sondern auch von Objekten in andere Richtungen reflektiert werden, kann LiDAR auch die Richtung und Bewegung von Räumen bestimmen. So lässt sich erkennen, ob sich in der Szene etwas im Verhältnis zum Scanner bewegt, dreht, beschleunigt oder verlangsamt.

Wie bereits erwähnt, ist die Technologie in den Pro-Modellen der iPhone 12-Reihe in der unteren rechten Ecke zwischen der zweiten und dritten Linse vorhanden. LiDAR hilft insbesondere bei der Computerfotografie. Beim Fotografieren unterstützt der Laserscanner die Telemetrie der Umgebung und sorgt so für schärfere Fotos, selbst bei schlechten Lichtverhältnissen. Jüngsten Gerüchten zufolge Apple plant, den Scanner in alle Modelle einzubetten aus der iPhone 13-Reihe.

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Bildnachweis: Kuala Lumpur / Shutterstock

Die Nutzung geht weit über Smartphones hinaus

Ein weiterer Bereich, in dem der Scanner zum Einsatz kommt, sind Haushaltsgeräte. Samsung zum Beispiel hat LiDAR in seinen Roboterstaubsauger JetBot 90 AI+ integriert, mit dem es seine Bewegung in der Umgebung bestimmen und Hindernissen auf seinem Weg ausweichen kann. Darüber hinaus sind LiDAR-Scanner in selbstfahrenden Autos verbaut. Ein Beispiel ist Weymo, das die Technologie zur Navigation nutzt. Ihre Taxiflotte mit 100 % autonomen Fahrzeugen.

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