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Jack Ma, CEO des E-Commerce-Riesen Alibaba, war sumido nachdem er einigen chinesischen Regierungsbeamten auf die Füße getreten war. Nun ist der Manager per Videoanruf erneut erschienen, um 100 Lehrern aus ländlichen Gebieten Chinas eine Auszeichnung seiner Bildungsstiftung zu überreichen. Er war seit Oktober nicht mehr in der Öffentlichkeit aufgetreten, was bei vielen Menschen für Besorgnis sorgte.

Auf einer Konferenz vor drei Monaten kritisierte Ma öffentlich das chinesische Finanzregulierungssystem. Derzeit untersucht die Regierung des Landes die Alibaba wegen angeblicher Monopolpraktiken. Die Kommunistische Partei scheint der zunehmenden Macht der Milliardäre aus dem privaten Sektor im Land zunehmend misstrauisch gegenüberzustehen.

Wie Li Yuan schrieb für die New York TimesAlibaba und sein Erzrivale Tencent kontrollieren heute mehr persönliche Daten und sind stärker in das tägliche Leben in China eingebunden als Google, Facebook und andere amerikanische Tech-Giganten in den USA. Und wie ihre amerikanischen Pendants können diese chinesischen Giganten kleinere Konkurrenten schikanieren und Innovationen verhindern. Man muss kein Mitglied der Kommunistischen Partei sein, um ihre Regulierung zu rechtfertigen.

Seit Mas Äußerungen gegen die chinesische Regierung und angesichts der Tatsache, dass die Partei abweichende Meinungen nicht auf die leichte Schulter nimmt, gab es Vermutungen, dass der Milliardär möglicherweise „verschwinden“ gelassen wurde.

Aber aus der Aufzeichnung des Videoanrufs, die von einem Nachrichtenportal Der CEO aus Zhejiang scheint wohlauf und unversehrt zu sein. Das Video, in dem Jack Ma wieder auftauchte, wurde auch von einem Alibaba-Sprecher bestätigt und ließ die Aktien des Unternehmens in Hongkong um 8 Prozent steigen.

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Bild: Frederic Legrand / Shutterstock