Es gibt nichts Unangenehmeres, als online sein zu müssen und zu sehen, wie der Akkustand nach und nach sinkt, bis er schließlich zum Stillstand kommt. Wie löst man dieses Problem?
Wer sein Smartphone viel zum Spielen, Videos schauen, Surfen im Internet oder zur GPS-Nutzung nutzt, wird mit Sicherheit eine kürzere Akkulaufzeit pro Tag haben als jemand, der mit seinem Gerät telefoniert oder Nachrichten austauscht.
Eine hundertprozentige Lösung ist natürlich unmöglich: nur, wenn das Handy eine lange Akkulaufzeit hätte. Aber hier sind ein paar Tipps, die Ihr Leben retten können (sogar – toi, toi! – im wahrsten Sinne des Wortes).
Weniger ausgeben
Ein Punkt, der viele überraschen wird, ist das Klima. Hersteller wie Samsung, berichten, dass niedrige Temperaturen die nutzbare Kapazität des Akkus verringern können und dass andererseits heißere Tage eine höhere Bildschirmhelligkeit erfordern und somit die Ladung schneller entladen.
Wenn Sie möchten, dass Ihr Akku ohne größere Probleme bis zum Ende des Tages durchhält, können Sie einige Maßnahmen ergreifen, die zu einer längeren Akkulaufzeit beitragen:
- Akkusparmodus: Dies ist eine intelligente Funktion auf Smartphones zum Akkusparen. Bei Aktivierung reduziert der Modus die Prozessorleistung und verlagert nicht unbedingt erforderliche Aufgaben in den Hintergrund, wie z. B. Nachrichten- und E-Mail-Benachrichtigungen, Foto- und Video-Downloads, GPS usw.
- Bildschirmhelligkeit: Je heller der Bildschirm, desto unwahrscheinlicher ist es, dass der Akku den ganzen Tag hält. Um Akkustrom zu sparen, reduzieren Sie die Helligkeit und schalten Sie das Gerät automatisch aus. Verkürzen Sie außerdem die Zeitspanne bis zur Bildschirmsperre.
- Benachrichtigungen: Sie beenden die Dauer der Batterie, dann reduzieren oder entfernen Sie, was im Moment nicht wichtig ist. Schalten Sie auch die Vibrationsfunktion aus.
- Anwendungen: Es ist immer gut, die Menge und Herkunft der auf dem Smartphone installierten oder zu installierenden Apps zu bewerten. Laut MotorolaEs ist außerdem wichtig, nicht mehr genutzte Anwendungen zu schließen, um zu verhindern, dass sie im Hintergrund Akku verbrauchen. Manche Apps laufen zudem ständig und benötigen viel Speicher, wodurch der Akku nicht mehr so lange hält. Dies ist beispielsweise bei einigen Antivirenprogrammen der Fall.
- Verbindung: Wenn Sie sich an einem Ort mit schlechtem Signal befinden, werden Sie feststellen, dass Ihr Akku nicht mehr so lange hält wie zuvor. Dies liegt daran, dass Ihr Telefon ständig nach einem Netzwerk sucht (sofern es nicht mit WLAN verbunden ist). Auch GPS, Standort und Bluetooth belasten den Akku.
Um körperlich länger durchzuhalten
Moderne Batterien bestehen aus Lithium und machen daher nicht süchtig wie die in älteren Handys. Es besteht keine Gefahr, das Gerät an der Steckdose zu lassen. Ladegerät die ganze Nacht, denn heutzutage haben Ladegeräte eine Intelligenz, die erkennt, wann der Ladevorgang abgeschlossen ist und die Energie.
Die vollständige Ladezeit hängt vom Ladegerät und der Akkukapazität ab und kann zwischen 90 Minuten und 4 Stunden liegen. Der Ladevorgang wird schneller abgeschlossen, wenn das Gerät ausgeschaltet ist.
Smartphone-Hersteller empfehlen stets die Verwendung von Original-Ladegeräten, um die Akkulaufzeit zu erhalten und die Benutzersicherheit zu gewährleisten. Die Verwendung eines USB-Kabels beschädigt den Akku nicht, das vollständige Aufladen dauert jedoch länger.
Es wird außerdem empfohlen, das Gerät beim Aufladen Ihres Mobiltelefons nicht unter ein Kissen oder auf brennbare Oberflächen wie Decken und Sofas zu legen, da sich das Gerät erhitzen kann.
Aus Sicherheitsgründen wird von der Verwendung von Ladegeräten mit freiliegenden Kabeln, Steckdosen mit schlechtem Kontakt und Steckdosenadaptern abgeraten.
Wie funktionieren Lithiumbatterien?
Die meisten modernen Batterien bestehen aus dem chemischen Element Lithium. Zur Energieerzeugung sind diese Batterien auf die Bewegung von Lithiumionen und Elektroden angewiesen.
Obwohl es sich theoretisch um einen Mechanismus handelt, der ewig funktionieren könnte, haben Lithiumbatterien aufgrund der Erwärmung und Alterung des Materials eine Haltbarkeit, die laut der Website der auf Batterien spezialisierten Battery University zwischen 300 und 500 Lade-/Entladezyklen variiert.
Ein weiterer wichtiger Punkt ist, dass dieser Akkutyp nicht ladeabhängig ist und man nicht warten muss, bis er vollständig entladen ist, bevor man ihn wieder auflädt. Im Gegenteil: Bereits ab 20 % Ladestand ist ein Aufladen möglich, was sogar zu einer längeren Lebensdauer des Akkus beiträgt.
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