Die Messaging-App Signal, bekannt für ihren Fokus auf Sicherheit und Datenschutz, hat ein Update veröffentlicht, das Videokonferenzen mit Ende-zu-Ende-VerschlüsselungDie neue Funktion ist nun sowohl für die Version Android was die Version betrifft iOS der App.
Das sind großartige Neuigkeiten für alle, die sich um ihre Privatsphäre bei Videokonferenz-Apps wie Zoom oder Google Meet. Zooms Datenschutzfall ist noch mehr symbolträchtig und widersprüchlich, Grund für die jüngste Kontroversen im Zusammenhang mit der Anwendung.
Darüber hinaus hatten Signal-Nutzer bisher keine Möglichkeit, an Videokonferenzen teilzunehmen, ohne sich um die Sicherheit ihrer Daten sorgen zu müssen. Obwohl einige Anwendungen in letzter Zeit mit einer stärkeren Verschlüsselung ausgestattet wurden, wie zum Beispiel Google-Nachrichten o Google Drivegab es noch kein Äquivalent zu Signal. Zumindest nicht mit dem gleichen Maß an Benutzervertrauen.
Sichere, aber eingeschränkte Videokonferenzen
Die schlechte Nachricht ist, dass die Gruppengröße, die verschlüsselte Videokonferenzen unterstützen, derzeit begrenzt ist. Die maximale Teilnehmerzahl liegt bei nur fünf Mitgliedern, was noch niedriger ausfällt, wenn man bedenkt, dass Signal bis zu 150 Mitglieder in einer Gruppe zulässt. Die gute Nachricht ist jedoch, dass das Unternehmen hinter der App angekündigt hat, dass sich dies bald ändern wird.
Signal hat zwei Benutzergruppen: die alte und die neue Gruppe. Beide Gruppen existieren derzeit nebeneinander auf der Plattform und unterscheiden sich durch angebotene FunktionenWährend ersteres sehr einfach gehalten ist, bietet letzteres beispielsweise Tools wie Erwähnungen und die Gruppenadministratorfunktion.
Zunächst wird die Legacy-Gruppe keine verschlüsselten Videokonferenzen durchführen können, aber das ist kein Problem. Ankündigung verschlüsselter Videokonferenzen Bei Signal war die Information dabei, dass die gesamte Legacy-Gruppe automatisch in die neue Gruppe überführt wird.
Ähnlich wie die Erweiterung verschlüsselter Videokonferenzen auf über fünf Teilnehmer hinaus wird auch diese Umstellung auf Gruppen einige Zeit in Anspruch nehmen, so das Unternehmen. Hoffen wir nur, dass diese Updates bald abgeschlossen sind.
Über Engadget.