A Adobe hat das neueste Update für Flash Player veröffentlicht bevor der Dienst nicht mehr unterstützt wirdund markierte damit den Anfang seines endgültigen Endes. Anstatt Informationen über den Patch bereitzustellen, nutzte das Unternehmen die Gelegenheit, eine Art Abschiedsbrief an eines der wichtigsten Internetprogramme der letzten Jahrzehnte zu schreiben.
„Wir möchten uns bei allen unseren Kunden und Entwicklern bedanken, die in den letzten zwei Jahrzehnten unglaubliche Flash Player-Inhalte genutzt und erstellt haben“, heißt es in einer Erklärung des Unternehmens. „Wir sind stolz darauf, dass Flash eine entscheidende Rolle bei der Entwicklung von Webinhalten in den Bereichen Animation, Interaktivität, Audio und Video gespielt hat“, heißt es in der Erklärung. „Wir freuen uns darauf, die nächste Ära digitaler Erlebnisse mitzugestalten.“
Der Dienst wird am 31 nicht mehr unterstützt und ist ab dem 12 nicht mehr verfügbar. Adobe bittet Nutzer, mit der Deinstallation des Programms zu beginnen, um ihre Rechner nicht durch ein veraltetes Programm zu gefährden.
Das endgültige Ende einer der alten Säulen des Webs
O Flash Player wurde 1996 entwickelt und war ein echter Meilenstein in der Geschichte des Webs. Mit der App konnten Sie auf einfache Weise Animationen, Grafiken und Multimedia-Inhalte erstellen. Die Dateien waren vektorbasiert und daher sehr klein, was damals grundlegend war.
Lange Zeit war Adobe Flash für die Erstellung von Bannern auf Websites und auch in Videoplayern verantwortlich. Trotzdem ist der Dienst in den letzten Jahren veraltet und weist Sicherheitslücken auf.
Vor zehn Jahren, im Jahr 2010, Steve Jobs kritisiert In einem offenen Brief kritisierte er das Programm und warf ihm vor, Flash Player sei schwerfällig und veraltet sowie für die mobile Welt ungeeignet. Mit der Zeit verwendeten Programmierer das Programm nicht mehr und ersetzten es schließlich durch modernere Technologien wie HTML5.
Trotzdem wird der Flash Player noch immer auf Tausenden von Geräten verwendet und läuft in einer Vielzahl von Browsern. In Google Chrome beispielsweise, dem mit Abstand beliebtesten Browser im Internet, ist das Programm integriert. Doch all dies endet am letzten Tag dieses Jahres, wenn Adobes Dienst endgültig ausläuft. drei Jahre nach der Ankündigung seiner Deaktivierung.
Über Engadget.