Nach dem Vorbild von Apps wie Discord, Twitter testet eine Funktion, mit der sich Audio-Chatrooms erstellen lassen. Die neue Funktion wurde im Oktober vom Entwickler Alessandro Paluzzi entdeckt, der Bilder der neuen Funktion auf seinem Social-Media-Profil teilte.
https://twitter.com/alex193a/status/1311936881656029185
Laut Paluzzi würde das Symbol des Tools – genannt „Audio Space“ – über dem schwebenden „Neuer Tweet“-Button platziert. Von dort aus wäre der Voice-Chat-Raum in zwei Modi verfügbar: offen für alle Twitter-Nutzer oder beschränkt auf die Profile, denen man folgt. Die Anzahl der Einladungen scheint unbegrenzt – die Android Community spekuliert jedoch, dass die Anzahl der Einladungen reduziert werden würde, da dies einfacher zu verwalten wäre.
Erweiterungspläne sind ein häufiges Thema auf Twitter. Neben Fleets – die eine ähnliche Funktion wie Stories auf Instagram haben – ermöglicht die Plattform seit einigen Monaten Sprachveröffentlichung für iOS-Nutzer, beschränkt auf Audios bis zu 140 Sekunden. Es ist jetzt auch für Nutzer verfügbar Senden von direkten AudionachrichtenDaher wäre die Eröffnung eines Chatrooms auf Twitter – ähnlich wie es beispielsweise auf Discord funktioniert – ein natürlicher Schritt in Richtung dieses Trends.
Warum Audios?
Twitter-Führungskräfte verteidigen die Einführung von Audio-Tools auf der Plattform als Möglichkeit, ethnische und soziale Inklusion zu fördern. Dantley Davis, Designchef des Unternehmens, sagte: im Interview mit Protocol, im September: „Audio-Tweets waren ein Experiment, das Menschen helfen sollte, sich auf Twitter mit ihrer Stimme auszudrücken.“ Er erklärt weiter: „Die Leute im Designteam stellten fest, dass die Stimmen der schwarzen Communities auf Twitter und anderswo nicht auf emotional überzeugende Weise gehört wurden, und zwar einfach aufgrund der Einschränkungen der geschriebenen Sprache.“
Deshalb machten sie sich daran, „ein Werkzeug zu schaffen, mit dem diese Stimmen eine breitere Bevölkerung erreichen und erreichen können“, sagte Davis. Gleichzeitig schuf die neue Ressource ein Problem mit der Zugänglichkeit, insbesondere für Nutzer mit Hörbehinderung. Als Reaktion auf die Kritik sagt Davis, dass ein Team aus Produktentwicklung und -technik das Problem in den nächsten Schritten des Projekts berücksichtigt.
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