Die FaceApp-App, die Mitte 2019 enorm populär wurde, hat ein Update erhalten in Android Die App hat neue Bildfunktionen eingeführt. Faceapp ermöglicht nun die Verwendung von Altersfiltern – die einen älter, jünger oder sogar mit Make-up und Hipster-Look aussehen lassen – auch im Videoformat. Zuvor war das Spiel auf statische Bilder beschränkt.
Einige der neuen Funktionen in Version 4.0 von FaceApp sind kostenlos: Filter für ein älteres oder jüngeres Aussehen, für Gefühle wie „Wütend“ und für Aktionen wie „Lächeln“ sind alle kostenlos. Einige („Hollywood“, „Make-up“ und „Kuss“) sind jedoch ausschließlich zahlenden Nutzern vorbehalten.

FaceApp: Neue Version ermöglicht die Verwendung von Altersfiltern auch in Videos (Bild: Disclosure/FaceApp)
FaceApp sorgte im Juli 2019 für erhebliche Kontroversen. Der Verdacht kam auf, dass die von Nutzern hochgeladenen Fotos auf den Servern der App zur Verletzung der Privatsphäre genutzt werden könnten. Darüber hinaus wurde der App vorgeworfen, die Bilder zum Trainieren von Gesichtserkennungssoftware zu verwenden.
FaceApp-Chef Jaroslaw Gontscharow wies beide Vorwürfe vehement zurück. Das Unternehmen hat jedoch nie erklärt, warum es Nutzerbilder speichern muss, wenn es beispielsweise bearbeitete Fotos lokal auf dem Smartphone selbst verarbeiten könnte.
Diese Bedenken scheinen sich mit der Zeit gelegt zu haben, sodass die App 2020 erneut an Popularität gewann. Da die Filter nun auch bei Videos funktionieren, dürfte die App auch weiterhin viele neue Nutzer anlocken. Die neue Version von FaceApp ist jetzt für Smartphones verfügbar.
Quelle: Android Schlagzeilen